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Der Bergmannsgruß

"Glück Auf"

entstand im sächsischen Erzgebirge Ende des 16. Jahrhunderts. Er beschreibt die Hoffnung der Bergleute, es mögen sich Erzgänge auftun. Beim Abbau von Erzen ließ sich ohne Prospektion nur unsicher vorhersagen, ob die Arbeit der Bergleute überhaupt zu einem Lohn führen würde.

Weiterhin wird das gesunde Ausfahren nach der Schicht aus dem Bergwerk mit diesem Gruß verbunden.

Der Bergmannsgruß ist heute noch im Bergbau anzutreffen. Er wird zum Beispiel bei festlichen bergbaulichen Anlässen und unter Knappschaften benutzt. Das „Glückauf“ wird im Bergbau im dienstlichen und privaten Schriftverkehr als Grußformel genutzt (Mit freundlichem Glückauf!).

In traditionellen Bergbauregionen wird es auch von Nichtbergleuten verwendet. Im Erzgebirge, Oberharz und Ruhrgebiet findet der Gruß auch heute noch im alltäglichen Leben Verwendung  – vorzugsweise unter Männern.

Bei Heimspielen des FC Schalke 04 und des FC Erzgebirge Aue werden die Zuschauer mit „Glück auf“ willkommen geheißen, gleichzeitig wird das Steigerlied abgespielt.