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Bergmannssprache - P-Q

 

Pinge:

(a) allgemein: Vertiefung im Gelände, die entsteht, wenn ein im Untergrund befindlicher Grubenbau einstürzt;

(b) im Erzbergbau des "Alten Manns": trichterförmige Vertiefungen, an denen die Tagebaue des mittelalterlichen Bergbaus auf den Erzgängen überall dort zu erkennen sind, wo die meist steil oder senkrecht stehenden Erzgänge zutage traten (der so genannte "Ausbiss").

Die oft wie eine Perlenschnur sich-aneinanderreihenden Trichter zeigen den Verlauf der Erzgänge im Gelände. Die untertägige Gewinnung begann erst, nachdem wegen einbrechender Wasser- und Geröllmassen der Tagebau eingestellt werden musste.


Querschlag:

Strecke die

a) mehr oder weniger quer (rechtwinklig) die Lagerstätte oder die Schichten durchörtert;

b) von einer Hauptstrecke abzweigt

Querbau:

quer zum Streichen angelegte Abbaue